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Die Pendelhubstichsäge

Eine der beliebtesten Sägen bei Heimwerkern aber auch bei Profis, ist die Stichsäge. Sie zeichnet sich besonders durch ihre Handlichkeit und Flexibilität aus. Gerade bei Rundungen oder filigrane Schnitte kommt man kaum an der Stichsäge vorbei.

Die Stichsäge gibt es in den verschiedensten Preisklassen. Angefangen bei Modellen aus dem Baumarkt für rund 50€ bis Profi Stichsägen im praktischen Koffer mit viel Zubehör für über 400€.

Unterschiede zwischen günstig und teuer?

Die Preise sind extrem Unterschiedlich, aber liegen die Unterschiede praktisch auch so weit auseinander?

Eine sehr günstige Stichsäge aus dem heimischen Baumarkt ist eher für Heimwerker gedacht, die 2 mal im Jahr etwas kleines zu sägen haben. Dafür wird weder Power noch Know-How, noch Langlebigkeit benötigt. Das müsste jedes günstige Produkt schaffen.

Diese günstigen Stichsägen sind auch mit dem sogenannten Pendelhub meist nicht ausgestattet.

Was ist ein „Pendelhub“ und was bringt er?

Bei einer Stichsäge ohne Pendelhub gibt es nur eine Bewegung und zwar die Hub-Bewegung. Das ist die auf und ab Bewegung des Sägeblattes.

Bei einer Pendelhubstichsäge kommt noch eine Bewegung dazu. Eine Rolle direkt hinter dem Sägeblatt schwingt wie ein Pendel beim Sägen vor und zurück. Daher auch der Name „Pendelhubstichsäge“.

Was bringt das „Pendeln“?

Es wird bei der Aufwärtsbewegung das Sägeblatt nach vorn gedrückt und bei der Abwärtsbewegung wieder nach hinten.

Vorteile beim Sägen sind vor allem ein schnelleres Sägen und es muss nicht so viel Druck ausgeübt werden. Die Säge „frisst“ sich sozusagen selbst voran.

Es gibt aber auch Nachteile beim Pendelhub.

Durch das wesentlich schnellere Sägen des Materials, werden die die Schnittkanten sehr unsauber.

Pendelhubstichsaege erklaert

Hier ist der Pendelhub an einer Stichsäge zu sehen.

Saubere Schnittkanten

Um sehr saubere Schnitte zu sägen sollte der Pendelhub bei einer guten Stichsäge daher in verschiedene Stufen einstellbar und abschaltbar sein.

Weitere Möglichkeiten um einen sauberen Schnitt zu gewährleisten sind zum Beispiel ein Splitterschutz. Gibt es bei den großen Herstellern als Zubehör.

Eine andere Möglichkeit wäre die angezeichnete Schnittlinie mit einem Cuttermesser (Teppichmesser) anzuritzen. Dabei werden die oberen Holzfasern schon durchtrennt und können beim Sägen nicht mehr so stark ausbrechen.

Noch eine Möglichkeit wäre Klebeband auf die Schnittlinie zu kleben. Es muss natürlich dann noch einmal angezeichnet werden und nach dem Sägen wieder entfernt werden, aber das Ergebnis kann sich durchaus sehen lassen.

Auch ein schon sehr abgenutztes Sägeblatt bildet nicht gerade die Grundlage für eine saubere Schnittkante. Hochwertige Sägeblätter schneiden nicht nur sauber, ihre Lebenserwartung ist auch um einiges höher als vergleich „günstige“ Alternativen.

Fazit: Billig gegen Teuer!

Die Preiswerten Maschinen ohne Pendelhub sind für ein gelegentliches Sägen ohne große Ansprüche durchaus ausreichend. Bei gelegentlichen arbeiten mit der Säge ist auch ein Pendelhub kein muß.

Wer größere Ansprüche hat und öfters zur Säge greift, sollte sich die teureren aber auch wesentlich besseren Modelle der Hersteller Bosch, Makita, Metabo und Festool anschauen.

Diese Modelle haben stärkere Motoren, Pendelhub mit Einstellung, Anschluss für Absaugung teilweise Lasermodule und sind wesentlich Handlicher und qualitativ hochwertiger was die Lebensdauer wesentlich beeinflusst.

Beim Sägen auf Baustellen oder anderen Örtlichkeiten ohne Stromanschluss empfehlen wir Stichsägen mit Akku. Hierbei können auch Akkus und Ladegeräte von zum Beispiel schon vorhandene Akkuschrauber des gleichen Herstellers genutzt werden. Was wiederum einiges an Geld einspart.

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Die Preise beziehen sich auf den Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Beitrags. Sie können gestiegen oder gefallen sein!

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